Das Sitzball-Team des BRS SV Stendal hatte sich fĂŒr die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Es war die 66. Deutsche Meisterschaft, die der Deutsche Behindertensportverband in diesem Jahr in Leipzig ausgetragen hat. Ausrichter war der Leipziger Sitzballverein 1999 e.V. Die Organisation des Turniers, sowie die Pausenversorgung waren hervorragend. Die Eröffnung und BegrĂŒĂŸung aller Teilnehmer fand durch den DBS-Beauftragten Konrad Stukenberg statt. Danach erklang die Nationalhymne und die Spieler bereiteten sich auf das erste Match vor. FĂŒr das Team des BRS SV Stendal hieß der Gegner Frammersbach aus Bayern. Das war genau der richtige Gegner, denn sie spielten am Anfang auch etwas nervös, weil sie das erste Mal bei der DM waren. Die Stendaler ließen nichts anbrennen und spielten locker auf, mit einem souverĂ€n Sieg (27:19). In den nĂ€chsten Spielen erging es den AltmĂ€rkern anders herum. Ludwigshafen (27:18) und Oberhausen (29:16) hatten hier das Sagen. Auch im Match gegen Pforzheim (30:16) hatte das Team um Peter Frauendienst nicht den Hauch einer Chance. Schwerte (28:19) und Leipzig-Plauen (30:21), hier sah es genauso aus. Spielerische KaltschnĂ€uzigkeit machten den Unterschied aus. Im Spiel gegen Hausen-Ahnatal war es ebenso schwierig, obwohl anfangs gut mit gehalten wurde. Kai Bischoff, der Trainer der AltmĂ€rker, stellte mehrmals um, aber immer wieder erkannte der Kontrahent die LĂŒcken. Die Mannschaft aus Rhede erschien den Stendalern, hier ist was zu machen. Die Spieler, alle sehr jung, fischten aber so manchen Ball vom Schlagmann der AltmĂ€rker Maximilian Steinberg aus der Luft. Zum Ende gewann Rhede ganz klar. Die Erwartungen gingen nicht in ErfĂŒllung. Letzter Gegner dasTeam Sachsen, da lief der Angriff wieder super. Eine Sensation bahnte sich an. Leider sagte das Resultat etwas anderes aus. Die AltmĂ€rker verloren knapp mit 20:18 das hoch dramatische Spiel. Hier war mehr drin gewesen, schade. Die Abschlusstabelle stellt klar, so gut hat noch keine Mannschaft aus Sachsen/Anhalt bei der „Deutschen“ abgeschlossen!

Bernd Reinecke war als MannschaftsfĂŒhrer eingesetzt und erledigte den ganzen „Papierkram“ hervorragend. Hans-Dieter Berkau fungierte als Angriffsspieler und als Fahrer.

Weitere Spieler waren Maximilian Steinberg, Kai Bischoff, Hans-Peter Adolf (Ausleihspieler/Holleben), Stefan Ohletz und Peter Frauendienst. Die Abendveranstaltung und die Siegerehrung fand im Ratskeller einen wĂŒrdigen Abschluss.

Übrigens eine Mannschaft muss fĂŒnf Punkte im Spiel aufbringen, dass heißt beim Einwechseln aufpassen. Ein Arzt ist als Klassifizierer vor Ort, so dass immer noch Einstufungen geĂ€ndert werden können.

Zeitgleich fand in der Halle die Damen-Meisterschaft statt. Hier siegte die Vertretung der SG Sachsen.

Das Sitzball-Team das BRS SV Stendal möchte sich an dieser Stelle beim Verein, dem BSSA und dem Kreissportbund Stendal-Altmark fĂŒr die gute UnterstĂŒtzung recht herzlich bedanken. Bei den Sponsoren bedanken wir uns ebenfalls, besonders bei Dr. Zwanzig und der „Seeperle“ fĂŒr die gute UnterstĂŒtzung.

Platzierung:

  1. SG Leipzig-Plauen
  2. VSG Pforzheim
  3. BSV Ludwigshafen
  4. RBSG Schwerte
  5. RBSG Rhede
  6. BS Oberhausen
  7. BSG Hausen-Anathal
  8. Team Sachsen
  9. BRS SV Stendal
  10. Reha-SpT Frammersbach

Peter Frauendienst
Ltr. Abteilung Sitzball